50 Jahre Affenberg Salem - Artenschutz ganz nah am Bodensee!

Shownotes

Parkleiter Dr. Roland Hilgartner gibt Einblick in den 20 Hektar großen Wald, wo fast 200 Berberaffen ganz wie in freier Wildbahn leben – und die Besucher*innen sind mittendrin statt nur dabei!

Alle Infos für euren Besuch findet ihr hier Affenberg Salem besuchen

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zum Bodenseepodcast, der Podcast von Echt Bodensee.

00:00:07: Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen!

00:00:09: Wir haben auch heute wieder ein absolutes Highlight für euch im Programm.

00:00:16: Wir sind nämlich zu Gast auf dem Affenberg bei Salem und das ist nun mal ganz klar eine der beliebtesten Attraktionen am See – und das hat gute Gründe.

00:00:23: Rund zweihundert Berberaffen sind hier daheim.

00:00:26: In der freien Natur sind sie vom Aussterben bedroht.

00:00:29: Hier geht es ihnen aber richtig gut… Und das obwohl sie den Menschen ganz nahe sind?

00:00:36: Fünfzigjähriges Jubiläum feiert der Affenberg dieses Jahr, nineteenhundertsechsen-siebzig ging es schon los.

00:00:42: Wie funktioniert das eigentlich seitdem so mit Mensch und Affe?

00:00:45: Hier ganz nah am Bodensee.

00:00:47: Fließlich kommen die Tiere eigentlich in Marokko vor!

00:00:50: Und wie schafft man es auch noch wichtige Forschung zu betreiben wenn doch hier im Park der Freizeitspaß für die Gäste im Vordergrund steht?

00:01:00: Fragen über Fragen also.

00:01:02: zum Glück gibt es Dr.

00:01:03: Roland Hillgartner.

00:01:04: Er ist seit zwanzig Jahren Parkleiter des Affenbalbs Und er hat einfach alle Antworten

00:01:24: für

00:01:26: uns.

00:01:27: Wir begrüßen jährlich so zwischen dreihundert und vierhunderttausend Besucher.

00:01:35: Und wir sind Deutschlands größtes Affenfreigeege.

00:01:39: Bei uns haben die Besucher die Möglichkeit, durch ein zwanzig Hektar großes Waldgebiet durchzuspazieren und dort Affen, genauer gesagt Börbeaffen fast wie in freier Wildbahn erleben zu können also ohne Gitter oder Klarscheiben mitten unter den Affen.

00:01:55: Also

00:01:55: wirklich mittendrin statt nur dabei, wie man es so schütte?

00:01:58: Das passt bei uns definitiv.

00:01:59: mittendrinnen statt nur dabei das würde ich absolut unterstreichen.

00:02:03: ja es ist einfach ein ganz ganz besonderes Konzept.

00:02:06: deswegen nennen wir uns auch nicht nicht so weil man isst einfach im Gehege.

00:02:11: Also du musst bei den Affen und man kann die da aus nächster Nähe erleben, beobachten... ...und das ist doch ein sehr eindrückliches Erlebnis für unsere

00:02:18: Gäste.".

00:02:19: Ich habe es gedacht ich meine gar nicht abwertend für andere Destinationen aber Tierparks gibt es ja überall oder gibt's nicht nur hier.

00:02:26: würden sie das mit dem Konzept in Verbindung bringen?

00:02:29: also würden Sie sagen dass ist was dem Park so erfolgreich macht?

00:02:32: Also auf jeden Fall wir unterscheiden uns auch von den meisten Zoos.

00:02:41: an den anderen Aspekt denkt.

00:02:42: Wir finanzieren uns exklusiv über die Eintrittsgelder der Besucher, das heißt wir kriegen jetzt keine Subvention oder Ähnliches.

00:02:49: Das spricht auch schon für den Erfolg dieses Konzept.

00:02:53: und dann müssen Wir haben ein sehr, sehr innovatives Haltungskonzept.

00:02:58: Wir feiern zwar unser fünftigjähriges Jubiläum aber wir sind bis zum heutigen Tage was das Haltungkonzept anbetrifft.

00:03:06: Ja eigentlich absoluter Vorreiter!

00:03:08: Wir haben nur eine Art und nur in Anführungsstrichen nämlich Börbeaffen halten die aber wirklich unter optimalen Bedingungen, optimale Haltungsbedingungen sehr naturnahe und geben unseren Besuchern so die Möglichkeit, ihr Affen in ihrem natürlichen Verhalten beobachten zu können.

00:03:25: Also letztendlich fast wie in Marokko Und ich denke das registrieren die Besucher auch und das ist sicherlich ein wesentlicher Bestandteil von unserem Off-Holst Konzept.

00:03:36: Der Schwerpunkt liegt auf den Berberaffen, die ursprünglich aus Marokko stammen.

00:03:40: Die sind glaube ich auch in ihrer Art bedroht?

00:03:43: Genau also wir haben ausschließlich Berber-Affen.

00:03:46: Die Berber Affen kommen ursprünlich aus Nordafrika oder leben in Nordafrica genauer gesagt in Maroko und in Aegean unter anderem dort in den Gebirgsregionen teilweise auf Höhen bis über zweitausend Metern.

00:03:59: Das heißt, die sind auch perfekt an das Klima hier angepasst.

00:04:03: Ah!

00:04:03: Das heißt es passt ganz gut hier?

00:04:04: Das passt

00:04:05: wunderbar weil des Klimas hier am Bodensee gar nicht so Unendliches im Vergleich zu dem Klima jetzt in den Gebirgsregionen von Marokko und Algän.

00:04:14: Also Auch hier sind die Sommer heiß und trocken Die Winter kalt Und Schneerreich in den gebirgtsregionen Von Marokkos sogar noch Schneerreicher als hier.

00:04:25: Die Börberaffen sind da perfekt angepasst und das ermöglicht uns eben auch, die Tiere hier das Ganze aber draußen lassen zu können.

00:04:32: Und auch der Lebensraum ist relativ vergleichbar.

00:04:36: ganz ähnlich in Marokko und den Aegean leben sie unter anderem in Eichen- und Zedernwäldern bei uns ins Buchen und Fichten also durchaus vergleichba...

00:04:47: Das hat mich tatsächlich ein bisschen überrascht.

00:04:49: sich gestehe ich war nicht nur nicht vorher hier bei Ihnen, sondern auch noch nie in Marokko.

00:04:53: Ich hätte jetzt einfach ein anderes Klima vor Augen gehabt aber das ist ja interessant dass es genau passt.

00:04:58: Ja man kann sagen unsere Arten fühlen sich eigentlich fast wie zu Hause.

00:05:04: Sind die Tiere nicht irgendwie beeinträchtigt oder gestört durch diese Interaktion mit den Gästen?

00:05:09: Weil da bin ich schon hängen geblieben dieses so nah beieinander sein

00:05:12: können.

00:05:12: Vielleicht was ich noch vergessen hatte weil sie angesprochen haben die sind gefährdet.

00:05:16: Es gibt in Freier Wildbahn mittlerweile noch weniger als acht Tausend Tiere.

00:05:21: So

00:05:21: wenige?

00:05:22: Und vor dem Hintergrund haben wir hier auch einen der weltweit wichtigsten Auswilderungswägenreserve Bestände, weil durch diese sehr naturnahe Haltung Bei uns am Affenberg unterscheiden sich die Börwerfen hier auch vom Verhalten her, kaum von denen in freier Wildbahn.

00:05:38: Also sind sozusagen dann auch in der Lage wieder Ausgebilder zu werden.

00:05:42: ist so ein Art Reservebestand.

00:05:44: Dann ist das wirklich zu verstehen eine Reserve?

00:05:46: Falls es wirklich ernst wird bei dem Bestand wo Sie dazu beitragen können dass man im Fall der Fälle die Art

00:05:51: erhalten würde?

00:05:52: Genau ganz genau.

00:05:53: und das bringt mich zum nächsten Punkt den sie gerade angesprochen haben.

00:05:56: ja wie funktioniert das denn

00:05:58: überhaupt mit

00:05:58: den Besuchern?

00:06:00: Es funktioniert wunderbar, denn zum einen sind Berberaffen die Pazifisten unter den Primaten.

00:06:05: Die sind sehr ruhig vom Gemüse zurückhaltend und deswegen funktioniert es ganz gut dass auch Besucher durchs Gehege laufen und sich da keine Sorgen machen müssen.

00:06:16: aber ein ganz wichtiger Aspekt ist eben das ich dort oben Ja, ein super Team Hub die zum einen da sind ja den Besuchern Infos zu geben über die Börberaffen und das Verhalten aber zum anderen eben auch darauf achten dass sich die Besucher an bestimmte Regeln halten.

00:06:33: Das heißt dass man halt die Affen jetzt nicht füttert, dass man nicht zunah an die Affe rangeht, dass mal die nicht versucht zu streicheln und wenn man das gut einhält dann funktioniert es wunderbar.

00:06:44: also die Besuche können da ganz ganz entspannt übers über den Berg laufen durchs Freigehege Und die Affen... Also ich überspitze es mal ein bisschen.

00:06:55: Vielleicht hört das der eine oder andere Besucher nicht sogar, aber den Affen ist es einfach total egal ob da jetzt Besucher sind glaube ich!

00:07:01: Oder nicht?

00:07:02: Die ignorieren die... Und das gibt eben unseren Besuchern die Chance wirklich dann unsere Affen aus nächster Nähe zu beobachten in ihrem natürlichem Verhalten, wie sie beispielsweise sich um ihre Jungtiere kümmern.

00:07:14: Wie die Feldpflege betreiben, wie Sie sich im Rang nach oben arbeiten und wie die Jungtieren spielen.

00:07:21: Die Besucher stehen daneben und die Affen reagieren nicht auf die Besucher.

00:07:27: Was ganz Besonderes ist ungewöhnlich.

00:07:30: Aber das hängt natürlich auch mit Management und dem Team, dass ich oben hab im Freigehege zusammen die da einfach drauf achten und den Besuchern das erklären

00:07:39: Also sie arbeiten ja ständig daran auch das Angebot auszubauen.

00:07:42: Es kommen immer wieder Neuerungen dazu.

00:07:44: Ich hab gesehen Sie haben so ein Treewalk inzwischen Und VIP-Erlebnisse.

00:07:47: Vielleicht können Sie da noch

00:07:48: etwas zuverhalten.

00:07:49: Ja, also das Haltungskonzept, den bleiben wir treuen.

00:07:54: Es ist innovativ aber trotzdem entwickeln wir uns natürlich weiter und wollen nicht stehenbleiben.

00:07:59: Da versucht man sich natürlich auch Gedanken zu machen.

00:08:02: wie können wir dem Besuchern dann vielleicht auch nochmal andere Perspektiven ermöglichen?

00:08:07: was jetzt das Büro wachende Bauwerfen anbetrifft?

00:08:09: Und ich bin während meiner Forscherzeit unter anderem auch ab und an in den Tropen auf die Bäume geklettert.

00:08:16: Und habe gesehen, wie sich die Affen dort in den Baumkronen teilweise über dreißig Meter bewegen.

00:08:22: Das hat mich unglaublich beeindruckt!

00:08:25: Unsere Affen sind auch manchmal auf knapp dreizig Meter Höhe weil der Buchen bestand.

00:08:28: Dort oben ist ein ganz alter Buchenbestand.

00:08:31: Da haben sie die Möglichkeit auch in große Höhen zu kommen.

00:08:35: Ja, so ein bisschen mein Traum den Besuchern auch so ein Erlebnis näher bringen zu können.

00:08:42: Und da irgendwann war es dann mal soweit, dass er gesagt hat wir bauen jetzt einen Treewalk also eine Art Baumwippelfahrt wo unsere Gäste dann wirklich die Chance haben die Affen in den Bäumen beobachten zu können und auch dazusehen was da für Fähigkeiten bei den Affen vorhorschen.

00:08:58: Das ist sicherlich eines der Highlights der letzten Jahre die wir da ins Leben gerufen haben.

00:09:04: das andere haben Sie auch schon angesprochen, das VIP-Erlebnis ist nochmal ein bisschen was Exklusiveres.

00:09:10: Wo die Gäste ja die Möglichkeit haben sozusagen vor der Parkeröffnung dann in sehr privaten Rahmen so einen VIP Erlebnisse zu buchen und mit unserem Fütterungsteam schon Vorparkeröffnungen oben im Park zu sein.

00:09:26: Unter den Affen, ja natürlich mit meinen Mitarbeitern hat da auch die Chance dann auch beim Füttern mit dabei zu sein.

00:09:33: Die einen oder anderen Verhaltensexperimente mal zu machen und dann nochmal ein intensiverer Einblick in die Welt der Börwerfen zu bekommen.

00:09:40: aber das Exklusivste also was ich einfach mag auch an Rückmeldung bekommt von den Besuchern allein die Tatsache dass mir jetzt da irgendwie alleine

00:09:48: in

00:09:48: diesem Wald ist Nur die Arfen, das ist schon normal ein ganz besonderes Erlebnis.

00:09:53: Das kann ich mir gut vorstellen!

00:09:54: Sie haben auch damit einen ganz spannenden Aspekt angesprochen weil sie quasi die Idee für diesen Treebog von dem wir es gerade hatten aus ihrer Forschungsarbeit hatten und da wollte jetzt natürlich auch noch drauf kommen weil die Besucher erleben hier schöne Stunden bei ihnen.

00:10:09: gleichzeitig sind aber

00:10:11: Forschung-

00:10:11: und Naturschutz bei ihnen ein ganz wichtiger Aspekt.

00:10:13: Da ist ja so eine Standardfrage glaube ich immer wie kriegt man das zusammen?

00:10:16: Ja also Ich denke, das sind wir ein ganz interessantes Beispiel.

00:10:21: Weil oft wird es ja so als Gegensatz angesehen zum einen Geld verdienen und zum anderen Forschung und Naturschutz.

00:10:27: Und ich denke mir ist ein gutes Beispiel wie man das wunderbar vereinen kann weil ohne die Besucher hätten wir diese Reservepopulation nicht können mit dieses ganze Projekt nicht finanzieren Und haben halt so auch die Möglichkeit für Wissenschaftler optimale Bedingungen zu bieten.

00:10:43: Hab mal schon relativ früh gemerkt, dass durch dieses sehr spezielle Haltungskonzept sich die Affen qualitativ vom Verhalten kaum von denen in freier Wildbahn unterscheiden und das macht uns eben sehr, sehr begehrt auch für die Wissenschaft.

00:10:57: Ich musste für meine Doktorarbeit nach Madagascar fliegen, der aus meinen Monaten lang durch den Dschungel mich kämpfte.

00:11:04: Bis ich dann die Lemuren gefunden habe.

00:11:06: Dann dauert es eine Zeit bis man an sich gewöhnt und ja, man investiert sehr viel Zeit und Energie wissen wir erst mal an den Punkt kommt, Daten überhaupt aufnehmen zu können.

00:11:16: Bei uns die Forscher, die können von jetzt auf sofort mit der Datenaufnahme loslegen.

00:11:20: Die wissen genau wie groß ist die Gruppe?

00:11:23: Wir wissen die Verwandtschaftsbeziehungen und wir wissen welche Tiere sind in die Gruppen eingewandert, wer sind ausgewandert.

00:11:28: Das heißt bei uns können Wissenschaftler Fragestellungen angehen, die im Freie Wildbahn teilweise gar nicht möglich wären oder nur mit extrem viel Zeit Aufwand.

00:11:38: Und ja, knapp die Hälfte dessen was man über Baueraffen weiß stammt von unserem Park in Saarland und nicht von unseren Partnerparks.

00:11:46: Wir haben noch zwei Partner Parks in Frankreich und allein in England und das liegt eben an dieser speziellen Haltung, die wir da haben.

00:11:55: für uns oder für mich bin ich eigentlich gelernter Wissenschaftler ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit weil vieles was so in der Wissenschaft an Erkenntnissen herauskommt, was aufforscht wird.

00:12:08: Das bleibt ganz oft auch im Elfenbeinturm der Wissenschaft und wir haben hier die Möglichkeit diese spannenden wissenschaftlichen Erkenntnisse an einem breiteren Publikum näher zu bringen.

00:12:19: also ich sehe uns da auch an der Schnittstelle zwischen der Wissenschaft oder der breiten Öffentlichkeit.

00:12:24: das kombiniert sich so oder es ergänzt sich eigentlich super gut Und dann kann mein Team eben auf tolle Erkenntnisse zurückgreifen, um dann spannendes und wissenswertes über die Börberaffene an unsere Besucher zu

00:12:36: vermitteln.

00:12:37: Sie haben Ihre Promotion vorher angesprochen.

00:12:39: Sie fallen glaube ich selbst sozusagen Jubiläum.

00:12:42: seit zwanzig Jahren sind sie jetzt leider hier auf dem Affenteil?

00:12:46: Wie hat sie Ihr Weg nach Salim

00:12:48: geführt?

00:12:49: Ja Zufall würde ich sagen.

00:12:50: also ich habe ja geforst auf Madagascar oder insbesondere in den Tropen vor allem war als Wissenschaftler dann am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen, war so gerade in der Endphase meiner Doktorarbeit und war ja nicht schon wieder auf dem Weg Richtung Madagaskal.

00:13:08: Und dann hat mich eine befreundete Professorin darauf aufmerksam gemacht dass hier eine Stelle ausgeschrieben wird.

00:13:13: Ich bin dann da in die Änderung gekommen und habe tatsächlich auch den Zuschlag bekommen.

00:13:18: Hätte mir nicht träumen lassen, hier unweit von meiner Heimat mit zweihundert Berberaffen vor dem Haus zu arbeiten zu können.

00:13:25: Also ich war eigentlich eher auf dem Weg weiter in den Tropenweiß als eine Koordinatorenstelle in Madagaskar.

00:13:34: interessant gewesen für mich.

00:13:36: Vielleicht hat es sollen sein.

00:13:38: Trotzdem glaube ich, wird nicht immer alles nur positiv sein, nicht alles nur schön sein... Man darf ja auch über Herausforderungen oder Probleme sprechen.

00:13:46: Was würden Sie sagen bei Ihrer Arbeit, wo wäre da noch Luft nach oben?

00:13:49: Oder würden sie sich vielleicht auch Unterstützung wünschen...

00:13:52: Also Herausforderungen gibt es hier einige, das macht aber auch den Arbeitsplatz zu spannend.

00:13:58: Wo wir wirklich noch Luft nach oben haben sehe ich was den ÖPNV anbetrifft eine tolle Alternative wäre jetzt mit dem Deutschlandticket stolper frei zum Atemberg zu fahren und die

00:14:09: Anbindung ist aber nicht so rund.

00:14:10: Die Anbindung kann man vergessen.

00:14:12: also wenn jemand von Ulm hierher möchte dann muss er ne Weltreise machen beziehungsweise überhaupt froh sein, wenn ein Zug geht.

00:14:21: Das sehe ich als Problem an.

00:14:24: Ein anderes Problem ist das Handynetz.

00:14:28: Da fühle ich mich manchmal in den Tropen in den Entwicklungsländern deutlich kommunikativer angebunden als hier, weil es uns natürlich auch blockiert, wenn es um bestimmte Entwicklungen geht.

00:14:41: Ganz konkretes Beispiel, wenn man jetzt der Ladestation für E-Autos etabliert möchte, dann muss zuhundertprozent sicher sein, dass die Leute auch ein Handynetz haben.

00:14:50: Und zwar nicht nur irgendein, sondern halt das was, was ich ohne tu oder so ein Studio D zwei um dann die Ladesäule freischalten zu können.

00:14:58: Das ist eine Baustelle.

00:15:01: Gibt es vielleicht etwas in naher Zukunft, worauf sie sich freuen wenn wir jetzt gerade bei den Herausforderungen waren?

00:15:06: Ja also wir werden unseren Eingangs- und Kassenbereich mal komplett neu gestalten Und in dem Zug wollen wir auch gerade für die Radfahrer, weil das ist etwas was ich selber pushen kann.

00:15:18: Wollen wir einfach noch bessere Möglichkeiten geben, was Lademöglichkeiten anbetrifft und was die Radinfrastruktur jetzt hier direkt fortan betrifft?

00:15:27: Da freue mich richtig drauf!

00:15:28: Das ist ein Projekt wo ich auch sehe dass es passt gut zu den Nachhaltigkeitsgedanken, denen wir ja auch hier verkörpern und vermitteln wollen.

00:15:36: Wo ich auch seh' Einfach ein Trend ist, bei unseren Besuchern den Atenberg mit einem Rad und E-Bike zu besuchen.

00:15:44: Und in dem Zusammenhang wollen wir da die nächsten ein, zwei Jahre die einen oder anderen guten Projekte definitiv umsetzen.

00:15:51: Da habe ich richtig Lust

00:15:52: drauf.

00:15:53: Sie haben gerade noch das Stichwort Nachhaltigkeit angesprochen.

00:15:55: Sie sind auch Mitglied im Partner-Netzwerk echt nachhaltig von echt Bodensee.

00:16:00: Unterstützt sie das in ihrer täglichen

00:16:01: Arbeit?

00:16:02: Also ich finde diese Initiative der DPT sehr gut.

00:16:07: Da haben die bei uns wirklich auch auf ne Türen eingerannt War für uns einfach auch nochmal eine Möglichkeit zu sehen, wie läuft es in anderen Betrieben und was sind so die Kriterien?

00:16:16: Es ist auch immer wieder gut sich selber zu hinterfragen Bereiche auch auch zu evaluieren.

00:16:23: Und deswegen absolut Daumen nach oben.

00:16:26: ich finde das klasse und man sieht ja auch dass da mehr und mehr Betriebe darauf einsteigen.

00:16:31: Ich sehe das nicht nur als Marketing-Tool sondern wird wirklich auch unterfüttert weil's einfach in unserer Zeit wichtig ist, dass wir hier nachhaltig arbeiten.

00:16:39: Jetzt habe ich noch eine Frage zum Schluss, da würde ich mal fast gerne so unter uns was sagen.

00:16:44: Seit zwanzig Jahren sind Sie hier in Salem?

00:16:45: Da ist doch bestimmt schon das ein oder andere passiert wo sie jetzt auch nach all den Jahren noch zurück den Sanktment also sowas habe ich weder davor oder danach schonmal erledigt.

00:16:55: eine Anekdote vielleicht verraten.

00:16:58: Also es ist eigentlich tagtäglich, ich wollte das dann zu meiner Rente machen und an einem Buch schreiben mit den Best-Ofts... Da komme ich aber!

00:17:05: Aber ja, es gibt viele Anekdoten, aber es gibt auch immer wiederkehrende Sachen wo ich dann auch am Schmunzeln bin.

00:17:13: Mir gefällt halt besonders wenn unsere Besucher oben durch den Park laufen die Affen beobachten und dann einfach auf Parallelen ziehen Die Bauwerfen, die sind sehr speziell.

00:17:22: Sie sind außergewöhnlich unter den Primaten weil sich da eben auch die Männchen ganz liebevoll um den Nachwuchs kümmern und man kann das auch beobachten.

00:17:30: Das erklären dann auch meine Mitarbeiter, weil oftmals sieht man Alltier mit Baby und für die Besucher ist es immer Mama mit Kind.

00:17:38: Und dann steigen da mein Ranger-Team ein, meine Mitarbeiter sagen, na na, das ist hier ein Männchin, der sich da um den nachwuchs kümmert.

00:17:50: Ja, wenn jetzt da eine Familie dransteht oder L-Wogen von der Wohnung und sagt, guck mal, nimm mir da mal ein Beispiel.

00:17:57: Das ist so ein Running Gag hier und ich musste aber immer wieder schmunzeln, das finde ich klasse weil man einfach so sieht... Da waren Parallelen gezogen.

00:18:06: also wir sind ja auch mit den Affen dort oben vorwandt gehören zu den Primaten und das ist sicherlich immer wiederkehrende Anekdote die es hier gibt.

00:18:18: Doktor Roland Hilgartner, ganz herzlichen Dank für das Gespräch.

00:18:21: Ich

00:18:21: bedanke mich ganz herzlich!

00:18:24: Das war der Bodensee Podcast diesmal vom Affenberg bei Sale wo sich rund zweihundert Berberaffen richtig wohlfühlen und sich die Gäste mitten unter ihnen bewegen können.

00:18:35: Wenn auch ihr den Berber-Affen ganz nahekommen wollt dann schaut wie immer in unsere Show Notes.

00:18:39: dort findet ihr alle Infos für euren Besuch auf dem Affenburg ob nun als VIP hoch oben im Tree Walk oder eben mittendrin ein statt nur dabei.

00:18:47: Mein Name ist Peter Meisterhans, ich sage vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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